Methode
P1–P3 bilden den methodischen Kern: Voraussetzungen sichtbar machen, Übergänge begründen und konkrete Aussagen zu einem festgelegten Wissensstand prüfen.
Methode verstehen →Forschung
Präphysik ist kein einzelnes Argument, sondern ein Forschungsprogramm über eine gemeinsame Frage: Wann ist eine physikalische Aussage in der behaupteten Stärke gerechtfertigt?
P1–P3 bilden den methodischen Kern: Voraussetzungen sichtbar machen, Übergänge begründen und konkrete Aussagen zu einem festgelegten Wissensstand prüfen.
Methode verstehen →Hier wird untersucht, welche Teile kosmologischer Schlussfolgerungen unmittelbar aus Beobachtungen stammen und welche von Modellannahmen und Vergleichsrahmen abhängen.
Zur Kosmologie →Zum Dunklen Sektor →Weitere Arbeiten untersuchen unter anderem Aussagen über KI-gestützte Entdeckungen, Quanteninterpretationen, Ansprüche auf eine endgültige Theorie, die Herkunft und Tragweite von Belegen sowie die Frage, wann Tests tatsächlich zwischen Alternativen unterscheiden.
Alle Arbeiten →Große Übersicht
Die Grafik ist die öffentliche Lesefassung. Sie zeigt die Logik zuerst in normaler Sprache; Fachbegriffe und technische Schreibweisen folgen erst in den Details.
Getrennte Musterbibliothek
P9 v3 definiert S1–S7 als getrennte Musterbibliothek und prüft die Grenzen dieser Definitionen an einem quellengebundenen 14-Fälle-Korpus. Die veröffentlichte Kalibrierung weist in dieser Baseline keine verifizierten Feuerungen aus. Die Muster sind keine P3-Verdiktbedingungen; die operative P1–P3-Kette führt weiterhin von Anwendbarkeitsbedingungen über die Übergangsdiagnose zum Verdikt für einen konkreten Claim-Token.
Notwendige Voraussetzungen werden nicht offengelegt.
Der Weg von der theoretischen Aussage zu einer möglichen Beobachtung oder Prüfung bleibt unklar.
Voraussetzungen erscheinen fälschlich als physikalische Ergebnisse.
Die Erklärung setzt schon voraus, was sie erklären soll.
Eine Aussage wird weiter angewandt, als ihre ausgewiesenen Voraussetzungen tragen.
Jede Begründung verlangt bereits die nächste Voraussetzung, ohne einen klaren Abschluss auszuweisen.
Eine Theorie soll gerade die Grundlagen selbst liefern, die sie für ihre eigenen Aussagen bereits benötigt.
P9 · Functional Incompleteness Argument (FIA). Der FIA bestimmt das funktionale Minimum einer Applicability-Diagnostic Function: Eine vollständige, explizite und nachprüfbare Diagnose muss drei Dinge rückgewinnbar machen — was die Aussage schuldet, welche Begründung die stützungsrelevanten inferentiellen Übergänge trägt und ob Anforderungen und Übergangsbegründungen bei dieser versionierten Aussage erfüllt sind. Keine dieser Informationen ist aus den beiden anderen rückgewinnbar. P1 → P2 → P3 ist eine konkrete Realisierung, nicht die einzig mögliche. P9 ist Necessity- und Musteranker, keine vierte Verdiktstufe.
P9 · v3 · 27.08.2026. Applicability Diagnostics in Fundamental Physics: A Functional Necessity Argument and a Fourteen-Case Calibration. v3 Version DOI ↗ · Concept DOI ↗