Publikationen

Die wissenschaftlichen Arbeiten des Programms

Die offiziellen Titel bleiben auf Englisch. Darunter erklärt jeweils ein deutscher Satz, welche Frage die Arbeit bearbeitet.

Die hier verzeichneten Forschungsarbeiten sind öffentlich verfügbare Preprints. Ein DOI führt zum jeweiligen Datensatz; bei P1–P3 ist zusätzlich die stabile DOI für alle Versionen angegeben (Concept DOI).

Forschungsarbeiten

Structural Preconditions of Physical Description: A Logical–Structural Analysis of the Conditions of Applicability of Physics

Leitet die grundlegenden Voraussetzungen her, die erfüllt sein müssen, bevor eine physikalische Aussage als anwendbar gelten kann.

Levels of Description and the Burden of Crossing Them: A Functional-Logical Account of Transitions in Physical Explanation

Untersucht, welche Begründung nötig ist, wenn ein Argument zwischen Voraussetzungen, Theorie und Beobachtung wechselt.

When Physical Applicability Fails: A Token-Level Verdict Protocol for Physical Claims

Prüft eine konkrete physikalische Aussage zu einem festgelegten Wissensstand und unterscheidet zwischen bestanden, offen und einem nachgewiesenen Verlust der Anwendbarkeit.

When AI “Discovers” Physics: An Applicability-Diagnostic Verdict Protocol for AI-Based Physical Claims

Untersucht, wann eine von KI gefundene Regelmäßigkeit tatsächlich als physikalische Entdeckung gelten darf.

When Interpretations Fail the Test: A Diagnostic Protocol for Claims about the Quantum Measurement Problem

Prüft, welche Aussagen verschiedene Interpretationen der Quantenmechanik tatsächlich tragen.

When Physics Demands Its Own Beginning: The Initial-Conditions Regress and the Limits of Presuppositionless Explanation in Cosmology

Untersucht, ob eine physikalische Erklärung ihren eigenen Ausgangspunkt vollständig erklären kann.

What Origin Strategies Cannot Avoid: A Diagnostic Protocol and Constraint Map for Cosmological Origin Claims

Vergleicht kosmologische Ursprungsstrategien anhand der Voraussetzungen, denen keine von ihnen einfach entgehen kann.

The Finality Demand in Fundamental Physics: A Self-Applicability Diagnostic of ‘Final Theory’ and Unification Claims

Prüft, ob Ansprüche auf eine „finale Theorie“ die Maßstäbe erfüllen, die sie selbst voraussetzen.

Applicability Diagnostics in Fundamental Physics: A Functional Necessity Argument and a Fourteen-Case Calibration

Führt das Functional Incompleteness Argument (FIA) ein: Eine vollständige, nachprüfbare Anwendbarkeitsdiagnose auf Claim-Ebene benötigt rückgewinnbare Anforderungs-, Übergangs- und Token-Information; keine der drei ist aus den beiden anderen rückgewinnbar. P1 → P2 → P3 ist eine konkrete Realisierung; die getrennte 14-Fälle-Studie kalibriert S1–S7.

A Validation-Licensing Audit of GR+ΛCDM in the Cosmological Regime

Prüft, in welchen Bereichen das kosmologische Standardmodell durch seine Validierungsgrundlagen getragen ist.

From Fit to Attribution: Tracing the Provenance of Component Support in Cosmology

Verfolgt, an welcher Stelle in kosmologischen Schlussketten Evidenz tatsächlich einzelne Modellbestandteile stützt — und wo diese Zuordnung stärker klingt, als die Evidenz trägt.

The Prephysical Turn: Why Fundamental Physics Requires a Licensing Discipline

Begründet, warum fundamentale Physik neben Wahrheit und empirischem Erfolg auch die Bedingungen ihrer eigenen Anwendbarkeit ausdrücklich prüfen sollte.

Ruling Out Entirely? Modal Compression and Selective Scope Rendering in the Galactic Centre Excess Debate

Fallstudie dazu, wie weit ein Ausschlussergebnis tatsächlich reicht und wie seine stärkere Kurzform in der späteren Rezeption weitergetragen wurde.